Diesen Monat meistverkauft

KOSTENLOSE LIEFERUNG INNERHALB DEUTSCHLANDS

Für Bestellungen über 80€


Hier finden Sie unsere Versandkosten und Lieferzeiten

Versand

Neue Produkte :


Neueste Meinungen

Absinthe Valkyria - im Eichenfass gereift

Von Johannes B., Hinzugefügt am: 04/02/2017

Habe ich überlegt, ob ich mir diesen Tropfen gönne - oder auf die wesentlich günstigere Variante ohne Eichenfass setze.
Naja, jetzt ist es dieser hier geworden.
Die Flasche ist sehr dunkel, fast schwarz. Die Aufmachung schlicht und edel. Besonderheit: Die Flasche hat eine eigene Nummer, per Hand eingetragen mit Unterschrift des Destilleurs. Etas ganz Besonderes.

Die Farbe ist leicht grünlich, mit zarten Gelbtönen und sieht absolut natürlich aus.
Der Absinthe riecht wie Whiskey, holzig, harzig und nach Alkohol.
Seine 60% lassen einen kräftigen Geschmack erahnen.

Pur ist er sehr schwer zu genießen und ist in erster Linie brennig, leicht bitter und wenig süß. Er opalisiert zügig zu einem mitteldichten, zartgrünen Nebel. Fast schon zu schnell.

Verdünnt, ca 1:5 wird er sehr bekömmlich und süßer, kein bisschen mehr bitter. Es sind Vanillenuancen wahrnehmbar. Er dreht sich geschmacklich quasi einmal um. Der Fenchel dominiert und macht den Absinthe weniger besonders, als ich erwartet hätte. Ein Hauch von Zitrone ist nachvollziehbar, "Rauchig" hingegen vermisse ich. Was ich nicht weiß ist, ob diese Eichenfässer von innen gebrannt werden. Ich schätze in diesem Fall nicht.
Er ist sehr gut, aber ich hatte mir etwas mehr erhofft.

Solide 4 Sterne sind aber absolut gerechtfertigt. Ich kann den Absinthe für Einsteiger und Kenner gleichermaßen empfehlen, er ist überdurchschnittlich gut nur für mich wenig überraschend oder Komplex.

Absinthe Midvinterblot

Von Johannes B., Hinzugefügt am: 04/02/2017

Hallo,
ich finde ja "besondere" Kompositionen gehören in die Welt der Absinthes wie das Reinheitsgebot zum Bier.
Demnach hoffe ich immer, dass Hobby oder Kleinproduzenten diesen besonderen Weg einschlagen.
So auch hier die Hoffnung.

Der Midvinterblot kommt edel, auffällig, aber dezent in einer hohen Flasche daher. Der Verschluss ist aus Kunststoff, was ich gegenüber Kork bevorzuge.

Der erste Hammer ist der Geruch. Er reicht super lecker nach Weihnachtsmarkt, stark Richtung süßen Kinderpunsch. Klasse!
Optisch macht er auch was her, er ist tief Bernsteinfarben. Wie flüssiges Karamel und für mich einzigartig. Auch klasse.
Pur ist er genießbar, schmeckt deutlich nach Zimt - aber nicht zu sehr. Auch sehr speziell, sehr angenehm. Ich werde ihn etwas mäßiger verdünnen.

Der Louche beginnt allmählich, etwas schüchtern aber optisch ansprechend. Es entsteht ein mitteldichter, organgener Nebel.
Der Geruch bleibt weiterhin interessant und man riecht nun auch den Zimt stärker.
Etwa 1:4 verdünnt ist der nur 50% starke Absinthe gut trinkbar.
Er wirkt jetzt frischer, aber durch seine "Winterlichkeit" doch etwas schwerer, leicht "müde". Gefühlt etwas für den späteren Abend. Fenchel kommt im Abgang auch noch wohlwollend dazu, es verweilt noch eine ganze Weile der Zimt gepaart mit süßen Noten und einer dezent bitteren Note.
Erinnert mich schwach an Zimtkaugummies, die es mal gab.

Was mach ich jetzt mit den Sternen. Farbe, Geruch und Einfallsreichtum werden 5 Sternen gerecht. Die Komplexität - also Vielfalt - geht durch den dominanten Zimt etwas verloren. Neben Zimt bemerkt man nur Fenchel und leicht bittere Noten vom Wermut. Wohlwollend 4 Sterne dafür. Er ist gut, einzigartig, aber eben nicht komplex.

Insgesamt trotzdem 5 Sterne, man muss aber Zimt mögen - sonst ist dieser hier nichts. Ich empfehle ihn auch nicht für Einsteiger, weil er eben so speziell und einzigartig ist.
Ich denke ich werde ihn sorgsam behandeln und selten trinken um ihn eine Weile für interessierte Gäste zu verwahren und die unendliche Welt der Absinthes zu belegen.

Absinthe Mead Base 2016

Von Johannes B., Hinzugefügt am: 03/02/2017

Nachdem mich aus dem Hause Zufanek bereits der Absinthe St. Antoine überzeugend war, konnte ich mir diese Edition natürlich nicht entgehen lassen.
Vor allem, weil ich Fan von Honigwein bin.

Die Flasche und Aufmachung ist genauso "medizinische" wie vom St. Antoine. Sieht super aus. Es handelt sich übrigens um einen Drehverschluss. Ich bin kein übermäßiger Fan von Kork und komme damit gut klar.

Er besticht durch ein sattes, natürliches grün. Er riecht sehr scharf, fast schon aggressiv aber deutlich nach Honigwein wie ein warmer Met. Seine 65% liegen schwer in der Nase.

Pur ist er wirklich sehr stark, dominiert von Wermut mit mittelstarker bitterer Note. Der Alkohol dominiert, kaum/kein Fenchel und kaum Anis sind heraus zu schmecken. Pur nicht zu empfehlen. Mach ich gern mal, hier auf jeden Fall nicht.

Der Louche beginnt zügig, wird aber sehr langsam dicht. Am Ende bleibt er ansehnlich grün, relativ stark grün im Vergleich zu anderen Absinthes. Allerdings nicht sehr dick.
Der Geruch wird besser, frischer und angenehmer verdünnt ca 1:8.
Er bleibt im Abgang bitterer als der Durchschnitt, ist wenig komplex oder überraschend. Auch der Honig tritt so stark verdünnt in den Hintergrund, bleibt aber vor allem im Nachgeschmack spürbar am Gaumen.

Mir schmeckt der St. Antoine besser, er ist wesentlich vielfältiger. Aber auch der Meadbase ist in gewissermaßen einzigartig, kein einfacher Absinthe.
Noch stärker verdünnt wird er für mich übrigens noch angenehmer zu trinken. Das bittere vom Wermut verschwindet so, er wird so etwas frischer und für mich trinkbarer. Also der Longdrink unter den Absinthes. Interessant ist, dass er optisch wieder Richtung "klar" tendiert und süßer wird. Ich liebe die Absinthe Welt für seine Vielseitigkeit. 20% mehr Wasser und der Eindruck ist ein beinahe völlig anderer.

Ich empfehle ihn mehr für Kenner, die es bitterer mögen oder auf Fenchel und Süße keinen großen Wert legen. Bei mir ist es eben umgekehrt.
Dennoch ist er insgesamt gut und einzigartig.

Absinthe Green Velvet VAL. 275 – La Bleue

Von Johannes B., Hinzugefügt am: 03/02/2017

Hallo,

nachdem auch der ABSINTHE GREEN VELVET VAL. 340 einen guten, wenn auch nicht überragenden Eindruck hinterlassen hat, bin ich auf den Val. 275 gespannt - vor allem, weil er mit Geschmack von Süßholz beschrieben wird.

Die Flasche ist sehr dunkelgrün gefärbt. Sieht fast schwarz aus mit grünlichen Schimmer. Der Verschluss aus Kunststoff und Holz. Auch wieder ein massives, elegantes Glas.

Der Absinthe ist wirklich sehr klar, keinerlei Farbe zu erkennen. Pur riecht er wenig nach Alkohol, frisch und ein wenig blumig.
Pur schmeckt er für seine eher schmalen 48% schon brennig, aber noch angenehm. Man kann ihn definitiv pur genießen, da schmeckt man deutlich Anis und auch Süßholz ist in nicht ungeringen Maße spürbar.

Der Louche ist sehr schnell und dicht nebelig. Es bilden sich sehr schöne Schleier beim langsamen eintropfen.

Mit Wasser verdünnt, hier ist 1:4 eigentlich schon ausreichend, bleibt der Geruch nahezu unverändert erhalten, etwas mehr Anis kommt durch.

Geschmacklich für mich jetzt ein wahrer Hochgenuss. Intensiver Anis und welch positive Überraschung, der Salmiak/Lakritz/Süßholzgeschmack bleibt erhalten und trift genau meinen Geschmack. Er ist mittel-süß, kein bisschen bitter und sehr sehr lecker und weich. Vor allem der Nachgeschmack bleibt erfrischend im Mund wie das frische Gefühl von Mundwasser - ohne Spaß! Ganz hervorragend und bei mir bisher noch nicht dagewesen. Die erwähnte Zitronenmelisse merkt man erst nach dem Abschlucken dezent, aber auffällig wahrnehmbar. Trägt zur sommerlichen Frische sicher seinen Teil bei-
Der Geschmack ist also überraschend, im Gegensatz zu oben genannten Bruder/Schwestern Absinthe aus dem Hause. Überraschend mild und frisch, wenig bitter, viel Anis und Süßholz. Er ist vor allem sehr Vielfältig, man kann hier so viel verschiedenes gut und klar rausschmecken.

Interessant übrigens auch, dass sich an meinem Glas leichte Ölschlieren bilden. Ich glaube der hohe Anteil ätherischer Öle macht das ganze so rund und weich.

Diesen Absinthe kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen. Nicht der typische Absinthegeschmack, aber ohne zu weit davon entfernt zu sein, für Kenner und Einsteiger gleichermaßen einzigartig und Überraschend.
5 Sterne gehen ganz klar raus. Ich denke meine Top3 (Die niemals leer sein werden in meinem Hause) muss ich auf eine Top5 erweitern...

Absinth Tropfer "à balancier"

Von Johannes B., Hinzugefügt am: 25/01/2017

Hallo,

diesen wunderschönen Tropfer habe ich, leider woanders etwas teurer, vor einiger Zeit bestellt. Er ist sehr stabil und edel verarbeitet, kein billiges Blech. Der Ständer ist etwas drahtig, man kann und muss die Füße etwas zurecht biegen. Unten läuft ein kleiner Strahl auf die Wippe, die ist gut balanciert und verteilt fröhlich das Wasser wippend auf beide Seiten. Das entstehende Geräusch - ästhetisch-metallisch wie ein altes Uhrwerk - wirkt viel schöner als ein einfacher Tropfer oder ein liebloses Zuschütten von Wasser.
Ganz gleichmäßig scheint sich das Wasser nicht zu verteilen wenn man zwei Gläser nimmt. Ist aber nicht schlimm, da eine "Ladung" sowieso nicht ausreicht um ein (für mich) ausreichendes Mischungsverhältnis von 1:8 herzustellen auf zwei Gläser.

Der Louche-Effekt ist im übrigen durch einen/diesen Tropfer sehr gut zu beobachten. Ich würde auch immer kaltes Wasser im Tropfer verwenden. Mit Eiswürfel tut er sich schwer. Das dauert dann einfach zu lang.

Was nicht so gut ist, aber da bin ich kein Fan von, einen Löffel mit Zucker drunter. Der kurze, gleichmäßige und sehr "scharfe" Strahl bohrt in den Zucker nur ein Loch, sodass man das Zuckerstück verschieben muss. Es entstehen keine Tropfen, sondern mehr kleine "Strahlen".

Am Anfang tropft/läuft es durch den Druck auch schneller als gegen Ende. Insgesamt eine sehr schöne Prozedur die auch Gäste staunen lässt. Ein paar Minuten edler Spaß ist garantiert. Pro Absinthe versteht sich :P



Ich möchte meinen mir wurde das Teil als "versilbert" verkauft und war vor einem halben Jahr schwer zu bekommen. Also zuschlagen! Auf jeden Fall funkelt der obere Teil sehr stark, sodass eine Silberlegierung nahe liegt. Edelstahl so zu polieren ist auf Grund der Form denke ich schwierig. VIelleicht kann Absinthes.com das ja hier noch kommentieren?!


Kommentar von Absinthes.com: Ganz genau, die Tropfer sind versilbert.