Freiburger Absinth - DE-ÖKO-039 - 50cl

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Der Freiburger Absinth wird von Andreas Dilger in seinem Weingut in Freiburg (im Schwarzwald) hergestellt. Das Weingut befindet sich direkt in der Stadt, in einem historischen Straßenbahndepot.

Der Absinth wurde nicht nur nach der Stadt Freiburg benannt, sondern er spiegelt auch den Charakter der Region wieder, da er auf einem Weinalkohol basiert, der aus Bio-Trauben gewonnen wurde.

Um diesen Absinth zu verstehen, hilft es mehr über Dilger und seine Weine zu erfahren:

Andreas Dilger ist in ganz Freiburg für seine Bio-Weine bekannt, die er seit 2001 in einer Region herstellt, die in ganz Deutschland für ausgezeichnete Weine bekannt ist. Seine Weine unterscheiden sich von anderen dadurch, dass er nur pilzwiderstandsfähige Rebsorten verwendet und ausschließlich ökologischen Weinbau betreibt. Dabei verzichtet er auf eine exzessive Nutzung von Pestiziden. Dadurch entstehen aromareiche, hochwertige Weine voller Charakter.

Bei der Herstellung von Wein bleiben nach dem Auspressen der Trauben Reste übrig, die anschließend fermentiert und dann zu hochwertigem Alkohol destilliert werden. Der so entstandene Alkohol zeichnet sich durch vollmundige, fruchtige Aromen aus. In Italien ist dieses Destillat unter dem Namen Grappa bekannt. In Deutschland nennt man es Tresterbrand.

Dieser Bio-Tresterbrand bildet die Basis für den ersten Absinth aus Freiburg und ist auch definitiv der Star der Show. Durch die Weinbasis erhält der Absinth seine fruchtigen Noten von Trauben, was wunderbar durch die süßen Noten von Anis und Zitrone ergänzt wird.

Eine einzigartige Chance einen Absinth zu probieren, der auf Basis von Bio-Tresterbrand hergestellt wird!
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  • Inhalt :
    50cl
  • Versandgewicht :
    1,05 kg
  • Brennerei :
  • Herkunftsland :
  • Alkoholanteil :
    60% vol
  • Eigenfarbe :
    Klar
  • Lebensmittelunternehmer :
    Weingut und Brennerei Andreas Dilger, Urachstraße 3, 79102 Freiburg, DE
  • Farbstoffe :
    ohne
  • Verwendung :
    vor dem Verzehr, mit Wasser zu mischen
  • Herstellungsverfahren :
  • Anis :
  • Verschluss :

Ihre Kommentare

1 Beurteilung(en)      |      Durchschnittliche Trefferzahl :

Von Johannes B.

Hinzugefügt am: 30/01/2019 Deutsch

Hallo. Kurz nach Eintreffen – vor allem aber zum Feierabend muss ich quasi diesen Absinthe rezensieren.
Angekommen, wie immer gut verpackt, ist diese anmutig hohe und schlanke Flasche bei mir. Ein Korkverschluss aus Kunststoff (Gott sei Dank) mit hübschen schwarzen Echtholztopping machen die Flasche elegant und funktional gleichzeitig. Er ist absolut klar. Etikett passt, sieht nett aus.
Geöffnet fliegt mir sofort ein Zitrusduft entgegen. Und das nicht nur weil ich das im Vorfeld gelesen habe. Sonst riecht er pur nach einen fruchtigen Obstbrand. Die 60% lassen eine Verkostung ohne Wasser gerade noch zu. Er schmeckt pur auch nach einen starken Obstler, nur besser. Tendenziell aber mehr bitter. Wenig Anis, im Vordergrund der Wermut. Es bleibt ein leicht bitterer Geschmack übrig. Kann man trinken, hat aber für mich auf den ersten puren Schluck gar nicht so viel von Absinthe.

Verdünnt im Reservoirglas bilden sich langsam schöne ölige Schlieren die ca. 1:2 gemischt einen nur mitteldichten, weißen Nebel ergeben. Er ist Blickdicht, aber nicht so richtig dicht.

Er riecht verdünnt noch etwas fruchtiger. Kein bisschen schwer oder erdig, sehr gut also. Auch kaum mehr nach Alkohol, das zitronige ist auch etwas abgerückt und weicht den Trauben von der Trestergrundlage. Ich will nicht behaupten, dass ich das ohne Hinweis wüsste an dieser Stelle, es ist aber in jedem Fall gut nachvollziehbar.

Ca 1:2 verkostet schmeckt er sehr gut. So würde ich die Mischung lassen. Er ist jetzt auch ein Absinthe, schmeckt also nicht mehr nach Weinbrand oder Obstler. Glücklicherweise merkt man jetzt auch wieder deutlich den Anis im Abgang, er hält auch lange an – wird wohl daran liegen, dass er verdünnt auch kaum noch bitter ist im Abgang, nur im ersten „Mundkontakt“ noch. Ich finde ihn insgesamt aus der Masse herausstechend. Nicht mein Favorit, aber definitiv besonders und mit Wiedererkennungswert.

Insgesamt ist er wenig süß. Ich vermisse etwas Fenchelgeschmack – wobei das wiederum sehr dominant wäre. Meine sonstigen favourisierten Nuancen in Richtung Süßholz und Minze vermisse ich persönlich. Aber nicht negativ, sonst hätte ich hier wieder Einheitsbrei.

Ich vergebe solide 4 Sterne. Er ist definitiv besonders, etwas überraschend und durchgehend – für Anfänger und Experten zu empfehlen. Mir fehlen für 5 Sterne meine völlig subjektiven Lieblingsgeschmäcker/Kräuter. Aber dennoch einen guten Schluck wert! Eine klare Kaufempfehlung – zumal er noch aus Deutschland kommt und mal nicht „nach einen Rezept von 18xx“ hergestellt wurde. Mir gefallen die modernen eigentlich immer besser.

Vorschlag. Macht hier noch einen Verte draus  Und – hätte ich Zuckerstückchen da – wäre das der erste Absinthe den ich so ernsthaft trinken würde. Von über 50 mir bekannten Sorten.

Beste Grüße aus Viernheim
Johannes B.

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